Bühnenbild

Ein szenischer Bühnenraum ist dadurch gekennzeichnet, dass er den Schauspielern eine dreidimensionale Spielfläche zur Verfügung stellt, die Höhe, Tiefe, Breite, aber auch Nähe und Ferne zu den Zuschauern ermöglicht. Je nach Inhalt des Stückes und Inszenierung ist zu entscheiden, ob man eine Guckkastenbühne, ein Amphitheater oder eine Raumbühne, in die das Publikum integriert ist, nutzen will. Zum Spielraum, der selber auch Spielgegenstand ist, kommen die Spielobjekte wie Requisiten und Kostüme hinzu, die in einem abgestimmten Verhältnis zum Bühnenraum stehen müssen.*

Soviel zur Theorie. Praktisch bedeutet Bühnenbild für uns die Grundlage, den Rahmen für die Schauspieler und somit das Stück vorzugeben und dem Zuschauer in eine andere Welt zu verhelfen. Wir arbeiten eng mit der (Licht-)Technik zusammen und setzen die Wünsche der Regie, unter Berücksichtigung unserer eigenen Vorstellungen und den Ideen der Schauspieler, um. Anders als bei anderen Theatergruppen, gilt hier nicht allein die Meinung der Regie. Wir alle sind ein Team, in das sich jeder mit seinen Stärken einbringen kann – je nachdem wo diese liegen und wo man sie gerne einbringen möchte. Das macht uns stark. Nicht einzeln, sondern als Team. Dies gilt natürlich nicht nur für das Bühnenbild, sondern auch für alle anderen Bereiche.

Die Bereiche aufeinander abzustimmen und miteinander kompatibel zu machen, ist Aufgabe ders Regie. Doch auch hier wird diese Entscheidung selten alleine gefällt, sondern in der Gruppe der verantwortlichen Bühnenbildner, Kostümbildner, Techniker, u.s.w.. So ist es uns möglich, ein Stück auf die Bühne zu bringen, mit dem am Ende alle Beteiligten rund um zufrieden sind.

Hier ein paar Einblicke in unsere bisherige Arbeit. (ZUR GALERIE)

*Quelle: http://www.mies-van-der-rohe-schule.de/media/medien/st_11_08-11_0e84c.pdf